Ü wie Übermorgen – unser Newsletter |
| Der Newsletter der „Perspektive Übermorgen – Nachhaltig wirken in Mecklenburg-Vorpommern“ hat das „Übermorgen“ im Blick und informiert über aktuelle Themen und Praxisbeispiele |
| | | | Unsere Website ist online Viele Monate haben wir daran gearbeitet, jetzt ist sie live: www.perspektive-uebermorgen.de! Entdecken Sie unsere Handlungsfelder, Praxisbeispiele und zahlreichen Angebote und Veranstaltungen. Jetzt reinschauen: |
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| Was ist die „Perspektive Übermorgen“? Die „Perspektive Übermorgen – Nachhaltig wirken in Mecklenburg-Vorpommern“ ist ein Projekt, das gemeinwohlorientierte Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus miteinander vernetzen will, um voneinander und miteinander zu lernen. | | |
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| Das auf drei Jahre angelegte Projekt läuft seit 1. September 2025 mit dem Engagement der Verbundpartner Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V. und Diakonie Westmecklenburg-Schwerin gGmbH, um gemeinsam Zukunft zu gestalten. |
| Das Projekt zählt zum Programm „Nachhaltig wirken – Förderung gemeinwohlorientierter Unternehmen“, das durch Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und der EU über ESF Plus gefördert wird. |
| Das Handlungsfeld Beschaffung |
| Die Spuren, die unser Konsum weltweit hinterlässt, sind vielfältig. Beispiele dafür sind unter anderem die Beschleunigung der Klimaerwärmung, das weltweite Artensterben und das Plastikproblem: Einwegplastik, Mikroplastik aus Abrieb und synthetischen Fasern sowie langlebige Kunststoffabfälle belasten Ökosysteme, schädigen Tiere und gelangen über die Nahrungskette in den menschlichen Körper. Alarmierend sind in diesem Zusammenhang auch prekäre Arbeits- und Lebenssituationen, die unser globales Wirtschaftshandeln häufig in anderen Teilen der Erde verursacht. |
| Chancen sehen und nutzen Nachhaltige Beschaffung und bewusster Konsum schützen Umwelt, Ressourcen und Menschenrechte weltweit. Faire Arbeitsbedingungen, weniger Plastik, kurze Transportwege und langlebige Produkte helfen, Klima, Natur und Gesellschaft langfristig zu entlasten und eine gerechtere Zukunft zu fördern. Nachhaltige Beschaffung ist ein wichtiger Schritt zu einer umweltfreundlicheren und gerechteren Wirtschaft. Durch bewusste Einkaufsentscheidungen können Ressourcen geschont, faire Arbeitsbedingungen unterstützt und langfristig nachhaltige Entwicklungen gefördert werden. |
| Vorteile für Unternehmen Unternehmen, Behörden und Organisationen kaufen täglich Produkte, Rohstoffe und Dienstleistungen ein. Dabei beeinflussen sie nicht nur die Wirtschaft, sondern auch Umwelt und Gesellschaft. Nachhaltige Beschaffung bedeutet deshalb, beim Einkauf nicht nur auf den Preis, sondern auch auf ökologische und soziale Kriterien zu achten. Durch nachhaltig Beschaffung können sie ihr Umweltbewusstsein zeigen, ihr Image verbessern und gleichzeitig Kosten sparen, zum Beispiel durch energieeffiziente Produkte. Zudem erwarten viele Kundinnen und Kunden heute Umweltverantwortungsvolles Handeln. |
| Konkrete Ansätze Produkte sollten möglichst ressourcenschonend hergestellt werden und wenig Energie verbrauchen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass Materialien recycelbar sind und Verpackungen reduziert werden. Kurze Transportwege und regionale Anbieter tragen ebenfalls dazu bei, CO₂-Emissionen zu senken. Hochwertige und langlebige Produkte müssen seltener ersetzt werden und sparen dadurch Ressourcen und Kosten. Reparaturfähigkeit und Wiederverwendung gewinnen ebenfalls an Bedeutung. |
| Auch soziale Bedingen spielen eine große Rolle: Nachhaltige Beschaffung bedeutet in diesem Zusammenhang, Produkte von Unternehmen zu beziehen, die faire Arbeitsbedingungen einhalten und Menschenrechte respektieren. Dazu gehören angemessene Löhne, sichere Arbeitsplätze und der Verzicht auf Kinderarbeit. Viele Unternehmen arbeiten deshalb mit Zertifikaten und Siegeln, um nachhaltige Lieferketten sicherzustellen. |
| Empfehlung Nachhaltiger Konsum bedeutet so zu konsumieren, dass sowohl heutige als auch zukünftige Generationen ihre Bedürfnisse erfüllen können und dabei die Belastbarkeitsgrenzen der Erde nicht gefährdet werden. Im Focus stehen dabei einerseits die Reduzierung des Materialverbrauchs und anderseits die Beschaffung anhand von Kriterien der Nachhaltigkeit. |
| Das Beispiel aus der Praxis |
| | | | Es muss nicht immer alles neu sein …das spart Ressourcen und kann auch dazu führen, dass wir mit unseren Dingen pfleglich umgehen, weil wir sie ja weitergeben wollen. Dass das „kinderleicht“ ist, zeigen uns die Kinder und pädagogischen Fachkräfte der Kindertagesstätte Lankower Spielhaus der Diakonie Westmecklenburg-Schwerin mit ihrem Spielzeugbasar. Mehr dazu |
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| Kooperationspartner vorgestellt |
| Zum Unternehmensverbund des Dienstleisters im sozialen Bereich gehören u.a. Kindertagesstätten, Schulen, Wohn- und Pflegeeinrichtungen, Beratungsangebote, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Tagesstätten und weitere Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen, eine Familienberatungsstelle, eine Hospizberatung und vieles mehr. Die knapp 60 Einrichtungen befinden sich im gesamten Gebiet Westmecklenburgs und der Landeshauptstadt Schwerin – immer nah bei den Menschen in der Region. Heilerzieher, Lehrer, Pädagogen, Assistenten der Teilhabe, Pflegekräfte, Hauswirtschafts- und Reinigungskräfte … knapp 1000 Mitarbeitende stellen ihre Arbeit in den Dienst am Menschen. |
| | Nachhaltigkeitsbeauftragte Dr. Anja Kofahl: „Wir als Unternehmensverbund mit der Diakonie Westmecklenburg-Schwerin gGmbH möchten als Teil der Freien Wohlfahrtspflege ökologische und gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und unseren Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung leisten. Mit unseren unterschiedlichen Dienstleistungen für die Vielfalt menschlichen Daseins, die wir aus christlicher Motivation zum Wohle von Menschen und Natur anbieten, sehen wir uns als aktiver Gestalter gesellschaftlicher Veränderungsprozesse. Die Förderung des Allgemeinwohls und der Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung verpflichten uns zum nachhaltigen Handeln. Das Abwägen ökologischer, sozialer und ökonomischer Aspekte bei unseren unternehmerischen Entscheidungen gehört dabei ebenso zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmerverbunds wie das verantwortungsvolle und wertschätzende Miteinander mit Mitarbeiter*innen und mit Stakeholdern. | | Nachhaltigkeitsbeauftragte Dr. Anja Kofahl |
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| Dabei sehen wir Bildung als einen Schlüssel zur Entwicklung eines nachhaltigen Handelns. Ein achtsamer Umgang mit den Ressourcen unserer Natur und Schöpfung ist dabei sowohl Zeichen unserer professionellen Arbeit als auch Ausdruck unseres Bestrebens nach höchstmöglicher Qualität bei der Umsetzung unserer Aufgaben.“ |
| Die Weltgemeinschaft steht vor globalen Herausforderungen. Artensterben, Klimawandel, Kriege und Naturkatastrophen sowie ungleich verteilte Ressourcen belasten das ökologische Gleichgewicht und das Zusammenleben der Menschheit. Dabei bleibt bis zum Erreichen der 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals), zu welchen sich die weltweite Staatengemeinschaft 2015 in der Agenda 2030 verpflichtet hat, nicht mehr viel Zeit. Dr. Anja Kofahl: „Als verlässliche Partner werden wir dazu beitragen, unser Wirken in der Gesellschaft transparent darzustellen, um sichtbare Impulse in unserem Einflussbereich zu setzen. Aus diesem Grund ist uns auch die Netzwerkarbeit so wichtig und wir freuen uns sehr über die gemeinsame Arbeit mit dem Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V. für das Projekt „Perspektive Übermorgen – nachhaltig wirken in M-V.“ |
| Auch wenn Sie – noch – nicht Kooperationspartner sind, warten auf Sie viele interessante Veranstaltungen aus unserem Netzwerkprojekt „Perspektive Übermorgen – nachhaltig wirken in Mecklenburg-Vorpommern“. Sie sind herzlich dazu eingeladen, daran teilzunehmen: |
| | | | Fachkreise Steigende Temperaturen und häufiger auftretende Hitzeperioden stellen soziale Unternehmen vor Herausforderungen – insbesondere im Umgang mit ihren Immobilien. Wie können wir Gebäude nachhaltig kühlen, Energie effizient nutzen und gleichzeitig den Komfort für Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und Besucher*innen sicherstellen? Der Fachkreis richtet sich an alle, die in der Planung, Verwaltung oder Nutzung von Immobilien tätig sind oder sich für nachhaltige Gebäudelösungen interessieren. zur Veranstaltung | | | | Fachveranstaltungen Welche Funktion kann eine Nachhaltigkeitsstrategie für den Transformationsprozess in gemeinwohlorientierten Organisationen haben? Welche Schritte können gegangen werden, um damit zu beginnen? zur Veranstaltung | |
| | Mit der Durchführung der Fördermaßnahme beauftragt: | | Projektpartner: |
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